25 November 2009
Catella: 20 Milliarden Euro Transaktionsvolumen 2010
2009: Transaktionsvolumen von rund 10 Milliarden Euro
Trendwende: höchstes Umsatzvolumen im vierten Quartal
Berlin, 25. November 2009. - Das Transaktionsvolumen auf dem Investmentmarkt hat sich im Vergleich zum Vorjahr halbiert, eine Trendwende zeichnet sich jedoch ab. „Wir gehen von einem Transaktionsvolumen von über 10 Milliarden Euro in diesem Jahr aus", berichtet Klaus Franken, CEO Catella Property Group. Nachdem das Halbjahresvolumen bei 3,5 Milliarden Euro lag, belief sich das Transaktionsvolumen allein im dritten Quartal auf rund 3,3 Milliarden Euro. Für das vierte Quartal erwartet Catella das höchste Quartalsvolumen und eine Fortsetzung des Trends.
„2009 ist das Jahr der Trendwende", ist sich Franken sicher. „Im kommenden Jahr gehen wir von einem deutlichen Transaktionsanstieg aus. Ein Transaktionsvolumen bis zu 20 Milliarden Euro ist möglich. Mittelfristig wird sich das Investmentvolumen dem Durchschnitt der Jahre 2000-2004 von rund 25 Milliarden Euro angleichen", so Franken weiter. Der starke Nachfragewettbewerb um Core-Produkte hat den Markt 2009 gekennzeichnet. „Nunmehr stellen wir fest, dass auch B-Städte und B-Lagen in das Marktgeschehen zurückkehren. Dort sind attraktivere Renditen möglich", sagt Franken.
Trend zu klassischen Verkaufsprozessen
„Nachdem off-market-deals das Marktgeschehen im ersten Halbjahr dominiert haben, stellen wir mittlerweile einen Trend zu klassischen Verkaufsprozessen fest. Die Angst, sich als Verkäufer zu outen und damit als ‚unter Druck' stehender Marktteilnehmer abgestempelt zu werden, ist überwunden", sagt Franken. Die Analyse der Deals 2009 zeige, dass in diesem Jahr stabile Preise erzielt wurden. „Die ‚Angstthese', man könne in diesem Markt nicht sinnvoll verkaufen, wurde widerlegt. Diese Erkenntnis wird einen Transaktionsanstieg im Jahr 2010 erleichtern", ist sich Franken sicher. Der Engpass liege nicht auf der Käuferseite, Produkte seien nicht in ausreichendem Maße zum Verkauf frei gegeben worden.
Großvolumige Portfoliotransaktionen sind in diesem Jahr nahezu vollständig ausgefallen. Einzeltransaktionen von über 50 Millionen Euro waren die Ausnahme. Auch Notverkäufe haben das Marktgeschehen nicht geprägt. Der Fokus der Nachfrage lag auf Core-Investments in den 1A-Lagen der Top-5 Standorte bei gleichzeitiger Angebotsknappheit. Insbesondere institutionelle Investoren konnten daher ihre Anlagewünsche bisher nicht in dem zu Jahresbeginn angekündigten Maße erfüllen. Im zweiten Halbjahr konnten bereits erste kleinere Portfolioverkäufe realisiert werden - insgesamt ein langsamer aber beständiger Trend zurück zu „normalen" Marktverhältnissen.
Für Rückfragen und weitere Information wenden Sie sich bitte an:
Ulrike Versen
phoneTel.:
+49 (0)211 527 00-221
ed.alletac@nesrev.ekirlu